| Datum | Stichwort |
| 03.11.2018 | H 1 – Sonst. kl. THL |
| Alarmierung | Einsatzende |
| 09:35 Uhr | 10:20 Uhr |
| Einsatzort | Laufende Nummer |
| Rodenbach Im Lochseif |
132/2018 |
| Fahrzeuge | Unterstützende Kräfte |
| ELW |
Spaziergänger haben am Samstagmorgen ein Nest des Eichenprozessionsspinners direkt an einem öffentlich zugänglichen Weg entdeckt. Die Leitung der Feuerwehr Rodenbach wurde von der Leitstelle über den Sachverhalt informiert. Da die Brennhaare im Nest noch lange Zeit aktiv bleiben wurde der Bereich um das Nest abgesperrt. Um die Entfernung wird sich kommende Woche eine Fachfirma kümmern.
Die Raupenhaare des Eichenprozessionsspinners stellen eine akute gesundheitliche Gefährdung für Menschen dar. Ab dem dritten Larvenstadium (Mai, Juni) wachsen den Raupen sehr feine Brennhaare, die leicht brechen und bei günstiger Witterung durch Luftströmungen über weite Strecken getragen werden. Da die alten Larvenhäute nach der Häutung in den „Nestern bleiben“, besitzen diese ebenfalls eine hohe Konzentration an Brennhaaren.
Die akute Gefahr ist während der Raupenfraßzeit des Schädlings am größten. Alte Gespinstnester des Eichenprozessionsspinners, ob am Baum haftend oder am Boden liegend, stellen eine anhaltende Gefahrenquelle dar. Da die Raupenhaare eine lange Haltbarkeit besitzen, reichern sie sich über mehrere Jahre in der Umgebung, besonders im Unterholz und im Bodenbewuchs, an. Sie halten sich auch an den Kleidern und Schuhen und lösen bei Berührungen stets neue allergische Reaktionen aus.
Quelle: Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft







