| Datum | Stichwort |
| 30.01.2025 | F 2 Y – Men. in Gef. |
| Alarmierung | Einsatzende |
| 22:17 Uhr | 04:02 Uhr |
| Einsatzort | Laufende Nummer |
| Rodenbach Meisenweg |
8/2025 |
| Fahrzeuge | Unterstützende Kräfte |
| ELW HLF 20/16 LF 8/6 TLF 3000 GW-L1 MTF (OR) |
StLF – Langenselbold Drehleiter – Langenselbold Kreisbrandmeister West 2 Rettungswagen Notarzt Org. Leiter Rettungsdienst DRK Rodenbach Ordnungsamt Polizei |
Zimmerbrand in Rodenbach verursacht hohen Sachschaden
Die Feuerwehr Rodenbach wurde am Donnerstagabend gegen 22:20 Uhr zusammen mit der Drehleiterkomponente der Feuerwehr Langenselbold und dem Rettungsdienst zu einem Zimmerbrand in den Meisenweg alarmiert.
Während des Ausrückens wurde das Einsatzstichwort auf „Feuer Menschen in Gefahr“ erhöht, da nicht ganz klar war ob sich noch Personen im Gebäude aufhalten. Dies bestätigte sich glücklicherweise nicht.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte standen drei Zimmer des mehrgeschossigen Gebäudes in Vollbrand. Die aus den Fenstern schlagenden Flammen hatten bereits auf den Dachstuhl übergegriffen. Fünf Personen, welche sich zum Zeitpunkt des Brandes im Gebäude aufhielten, konnten sich selbstständig ins Freie retten. Sie wurden vor Ort vom Rettungsdienst untersucht. In einem Fall war ein Transport ins Krankenhaus notwendig. Die übrigen vier wurden durch das im Verlauf hinzugezogene Ordnungsamt Rodenbach vorläufig untergebracht.
Durch die Einsatzkräfte wurde unverzüglich eine umfassende Brandbekämpfung im Innen- und Außenangriff vorgenommen. Insgesamt kamen über die Einsatzdauer 6 mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Trupps zum Einsatz.
Insbesondere die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufgrund der Bauweise des Gebäudes schwierig und zeitaufwändig. Sowohl über die Drehleiter der Feuerwehr Langenselbold, als auch über tragbare Leitern wurde das Dach mit Hilfe von Einreißhaken und mühevoller Handarbeit geöffnet, um an die tief in der Dämmung sitzenden Glut- und Brandnester zu gelangen.
Das Haus ist durch den Brand unbewohnbar geworden. Die ebenfalls anwesende Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Für eine Verpflegung der Einsatzkräfte mit Getränken sorgte das DRK Rodenbach. Durch dieses wurden auch die betroffenen Bewohner mit Kleidung für die nächsten Tage ausgestattet.
Rund 50 Einsatzkräfte der verschiedenen Feuerwehren, Hilfsorganisationen und der Polizei waren bis zu fünfeinhalb Stunden im Einsatz. Das anschließende Wiederaufrüsten und Reinigen der Fahrzeuge dauerte weitere Stunden an.







