| Datum | Stichwort |
| 09.09.2024 | F 2 – Dachstuhl |
| Alarmierung | Einsatzende |
| 03:52 Uhr | 09:22 Uhr |
| Einsatzort | Laufende Nummer |
| Rodenbach Hauptstraße |
112/2024 |
| Fahrzeuge | Unterstützende Kräfte |
| ELW HLF 20/16 LF 16/12 LF 8/6 GW-L1 MTF (NR) MTF (OR) |
Feuerwehr Langenselbold Feuerwehr Hanau Feuerwehr Erlensee Kreisbrandmeister West Drohnengruppe MKK Rettungswagen DRK Rodenbach Polizei |
Dachstuhlbrand in Rodenbach: Feuerwehr verhindert Übergreifen auf angrenzende Gebäude
Die Feuerwehr Rodenbach wurde am frühen Montagmorgen kurz vor 04:00 Uhr zusammen mit der Drehleiterkomponente der Feuerwehr Langenselbold und dem Rettungsdienst zu einem Dachstuhlbrand in der Hauptstraße im Alten Ortskern von Niederrodenbach alarmiert.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Dachstuhl eines Einfamilienhauses komplett in Flammen. Das Feuer drohte auf eine unmittelbar angrenzende Scheune überzugreifen. Die Bewohner hatten sich glücklicherweise bereits eigenständig und unverletzt aus dem Haus in Sicherheit gebracht. Sie wurden vor Ort vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht, mussten jedoch nicht in ein Krankenhaus transportiert werden.
Durch zwei mit Atemschutzgeräten ausgerüsteten Trupps im Innenangriff, zwei Rohren im Außenangriff und der Drehleiter aus Langenselbold wurde unverzüglich die Brandbekämpfung eingeleitet. Auch die im weiteren Verlauf nachgeforderte Drehleiter aus Hanau unterstützte hierbei. Der Löschangriff zeigte rasch Wirkung, sodass die Ausbreitung auf weitere Gebäude erfolgreich verhindert werden konnte. Das Haus selbst ist durch den Brand unbewohnbar geworden.
Zur Unterstützung wurden weitere Atemschutzgeräteträger aus Erlensee-Rückingen sowie der Abrollbehälter Atemschutz der Feuerwehr Hanau nachgefordert. Über eine Drohne des Main-Kinzig-Kreises mit integrierter Wärmebildkamera konnte sich ein Gesamtüberblick aus der Luft verschafft und Glutnester aufgespürt werden. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufgrund der Einsturzgefahr des Gebäudes schwierig und zeitaufwändig.
Die Bewohner kommen zunächst bei Nachbarn bzw. Familie unter. Die ebenfalls anwesende Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Für eine Verpflegung der Einsatzkräfte mit Getränken und einem Imbiss sorgte das DRK Rodenbach. Ebenfalls an der Einsatzstelle waren der Brandschutzaufsichtsdienst des Main-Kinzig-Kreises sowie Bürgermeister Klaus Schejna.
Rund 60 Einsatzkräfte der verschiedenen Feuerwehren, Hilfsorganisationen und der Polizei waren bis zu 5 Stunden im Einsatz. Das anschließende Wiederaufrüsten und Reinigen der Fahrzeuge dauerte weitere Stunden an.
Bedanken möchten wir uns beim REWE-Center Rodenbach für die Versorgung der Einsatzkräfte mit belegten Brötchen. Ebenso danken wir den Anwohnern, die durch ihr vorbildliches Parken ein Erreichen der Einsatzstelle im engen Alten Ortskern erst möglich gemacht haben.







