| Datum | Stichwort |
| 23.07.2023 | F 2 – Kellerbrand |
| Alarmierung | Einsatzende |
| 12:47 Uhr | 14:47 Uhr |
| Einsatzort | Laufende Nummer |
| Rodenbach Kastanienstraße |
64/2023 |
| Fahrzeuge | Unterstützende Kräfte |
| ELW HLF 20/16 LF 16/12 LF 8/6 GW-L1 MTF (OR) |
Kreisbrandmeister West Drehleiter – Langenselbold StLF – Langenselbold WLF – Hanau AB Sonderlöschmittel – Hanau Rettungswagen DRK Rodenbach Polizei |
Die Feuerwehr Rodenbach wurde am Sonntagmittag zusammen mit der Drehleiterkomponente der Feuerwehr Langenselbold zu einem Kellerbrand in ein Mehrfamilienhaus in der Kastanienstraße alarmiert. Vor Ort war es durch einen technischen Defekt einer Pelletheizung zu einem Schwelbrand gekommen. Im Lager der Holzpellets war eine deutliche Verrauchung wahrzunehmen.
Durch einen Atemschutztrupp wurde zunächst durch ein Fenster zum Lagerraum der Bereich um die Förderschnecke freigelegt. Hierbei konnten jedoch, auch durch eine Wärmebildkamera, keine Auffälligkeiten festgestellt werden. Nach Rücksprache mit einem zwischenzeitlich eingetroffenen Heizungsbauer wurde die Tageskammer in der Heizungsanlage, in welcher sich der Tagesbedarf von ca. 50 Kilo Holzpellets befand, geöffnet und ausgeräumt. Hierbei konnten einige wenige angekokelte Pellets entdeckt werden, welche jedoch nicht die massive Verrauchung verursacht haben konnten.
Zwischenzeitlich wurde das Lager der Pellets über einen der beiden Füllstutzen entraucht und die Heizungsanlage durch den Heizungsbauer wieder an- und leergefahren. Danach kam es zu keiner weiteren Verrauchung oder sonstigen Auffälligkeiten mehr.
Schlussendlich ist zu vermuten, dass die Heizungsanlage glücklicherweise noch vor dem Abschalten die schwelenden Pellets über die Förderschnecke direkt in die Brennkammer befördert hat, wo sie bestimmungsgemäß verbrannten. Durch den Defekt drückte sich jedoch der Brandrauch durch das Schlauchsystem zurück in das Pelletlager.
Sowohl die Drehleiterkomponente der Feuerwehr Langenselbold als auch der nachgeforderte Abrollbehälter mit dem Sonderlöschmittel Kohlendioxid der Feuerwehr Hanau mussten nicht eingesetzt und konnten nach kurzer Zeit aus dem Einsatz entlassen werden.
Durch das DRK Rodenbach wurden die Einsatzkräfte mit Kaltgetränken versorgt.







