| Datum | Stichwort |
| 12.06.2023 | F 3 Y – Men. in Son. |
| Alarmierung | Einsatzende |
| 19:44 Uhr | 21:59 Uhr |
| Einsatzort | Laufende Nummer |
| Rodenbach Am Altenzentrum |
50/2023 |
| Fahrzeuge | Unterstützende Kräfte |
| ELW HLF 20/16 LF 16/12 LF 8/6 GW-L1 MTF (NR) MTF (OR) |
stv. Kreisbrandinspektor Kreisbrandmeister West Feuerwehr Langenselbold Gerätewagen-IUK Leitender Notarzt Org. Leiter Rettungsdienst 2 Notärzte 4 Rettungswagen DRK Rodenbach Polizei Bürgermeister |
Am Montagabend gegen 19:45 Uhr wurde die Feuerwehr Rodenbach gemeinsam mit der Drehleiterkomponente der Feuerwehr Langenselbold sowie umfangreichen Kräften des Rettungsdienstes zu einem Kellerbrand ins Altenzentrum alarmiert. Zum Zeitpunkt der ersten Meldungen war eine starke Rauchentwicklung aus dem Keller wahrzunehmen, sodass zunächst von einer Gefahr für die Anwohner ausgegangen werden musste.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage insofern, dass es im Kellerbereich des „Betreuten Wohnens“ zu einem Brand gekommen war. Eine direkte Gefährdung für die Bewohner lag glücklicherweise nicht vor, da sich das Brandereignis und die Verrauchung auf den Keller beschränkte. Eine Person hatte sich bei Löschversuchen vermutlich eine Rauchgasvergiftung zugezogen. Diese wurde im Verlauf vom Rettungsdienst behandelt und ins Krankenhaus transportiert.
Die Brandbekämpfung wurde umgehend durch mehrere mit Atemschutzgeräten ausgerüsteten Trupps über zwei Zugänge eingeleitet. Es konnte zeitnah brennender Unrat als Ursache der Verrauchung lokalisiert und abgelöscht werden. Mittels Hochleistungslüfter wurde das Gebäude bereits während der Löscharbeiten vom Brandrauch befreit.
Die angrenzenden Gebäudeteile wurden auf eine Ausbreitung der Verrauchung und die eigentliche Brandstelle mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Die Drehleiterkomponente der Feuerwehr Langenselbold verblieb auf der Gebäuderückseite zunächst in Bereitstellung und unterstützte mit der Bereitstellung weiterer Atemschutztrupps. Diese mussten jedoch nicht mehr eingesetzt werden.
Insgesamt waren etwa 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst für ca. 2 Stunden im Einsatz.
Bilder: ©5vision.media (zum Teil)







