| Datum | Stichwort |
| 20.07.2020 | H WASS/FLUSS Y – P Wasser |
| Alarmierung | Einsatzende |
| 16:28 Uhr | 00:58 Uhr |
| Einsatzort | Laufende Nummer |
| Rodenbach Strandbad Niederrodenbach |
72/2020 |
| Fahrzeuge | Unterstützende Kräfte |
| ELW HLF 20/16 LF 16/12 GW-L1 MTF (NR) MTF (OR) RTB 1 |
Taucher Feuerwehr Maintal Wasserrettungszug DLRG Main-Kinzig Taucher Feuerwehr Aschaffenburg und DLRG Kahl Taucher Feuerwehr Frankfurt Wasserortungsgruppe DLRG Kreis Bergstraße
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Die Feuerwehr Rodenbach wurde am Montagnachmittag gegen 16:30 Uhr zusammen mit der Tauchergruppe aus Maintal und dem Rettungsdienst in das Rodenbacher Strandbad alarmiert. Vor Ort sollte eine Person untergegangen und nicht wieder aufgetaucht sein.
Sofort wurden der gemeldete Bereich sowie die angrenzenden Uferbereiche mit mehreren Schwimmern und dem Rettungsboot der Feuerwehr sowie Fußtrupps abgesucht. Zusätzlich ist ein Polizeihubschrauber den See abgeflogen und hat diesen mittels Wärmebildkamera abgesucht.
Mehrere Taucher sowie ein mit Sonar ausgerüstetes Boot der DLRG haben die Suche im weiteren Verlauf ergänzt. Die Wasserortungsgruppe Bergstraße der DLRG Heppenheim unterstützte des Weiteren durch einen Tauchroboter und insgesamt drei Wasserortungshunde.
Der Tauchroboter, von dem es in Deutschland lediglich zwei dieser Art gibt, besitzt eine schwenkbare Kamera und ein Sonar. Außerdem ist er mit einem Greifer ausgestattet.
Wasserortungshunde suchen nach ertrunkenen Personen im Wasser. Bereits nach wenigen Minuten scheiden Ertrunkene Geruchsmoleküle aus, die der Wasserortungshund aufnimmt und so eine ertrunkene Person während des Absuchens einer Wasserfläche ortet.
Da alle Suchergebnisse negativ waren und keinerlei Hinweise auf eine vermisste Person vorlagen, wurde die Suche gegen 23:30 Uhr beendet. Die Aufräum- und Reinigungsarbeiten im Feuerwehrhaus zogen sich noch bis ca. 1 Uhr hin.
Es waren mehr als 70 Einsatzkräfte an der Suche beteiligt: Neben allen verfügbaren Kräften der Feuerwehr Rodenbach waren Taucher aus Maintal, Aschaffenburg, Kahl und Frankfurt sowie der Wasserrettungszug der DLRG Main-Kinzig und der Führungsunterstützungsdienst des MKK im Einsatz. Für eine Verpflegung der Einsatzkräfte mit Kaltgetränken und einem Imbiss sorgte das DRK Rodenbach.







